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Tatsächlich ist hier das Zentrum der agrarwirtschaftlichen Versuche, die vor allem den armen Bauern des Nordens und Nordostens neue Anbaumöglichkeiten und/oder eine Fischzucht als Alternative und Nebenerwerbsquelle bieten sollen. Uns so gibt es dort Experimentierstationen für die Rinder-, Fisch- und Pflanzenzucht. Die beiden letzten Zuchtarten gehören zu den wichtigsten Forschungsbereichen des Königs. Viele Zuchterfolge pflegeleichter Fischsorten bereichern heute etliche Seen und Flüsse des Landes. Dazu gehören u.a. der Buntbarsch Tilapia und der Riesengurami. Sie sind eine große Bereicherung in der Nahrungsversorgung der ländlichen Bevölkerung. In der Pflanzenzucht werden unter anderem neue, widerstandsfähige, schnell wachsende und nährstoffreiche Reis- und Gemüsesorten getestet. Auch die Einführung ausländischer Pflanzen aller Art werden hier im Institut unter tropischen Bedingungen untersucht.
So darf es nicht verwundern, wenn in Thailand bereits seit vielen Jahren nicht nur europäische Nadelhölzer in Nordthailand gedeihen, sondern u.a. auch erfolgreich Äpfel, Erdbeeren, Weintrauben und Kaffee erfolgreich angebaut werden. Ist der Blick auch verwehrt, als Zaungast sollte man einen Blick riskieren.

Der Siam Park

Einkaufen und Sehenswürdigkeiten besuchen macht müde. Unter der Voraussetzung, dass Sie auch schon ausgiebig die thailändische Küche genossen haben, sei es in einem der zahlreichen Restaurants oder an einer der unzähligen Garküchen, können Sie einen der Vergnügungsparks der Stadt besuchen.

Das die Thais eine besondere Beziehung zum Wasser haben, dürfte schon immer so gewesen sein. Seit einigen Jahren wird dies auch durch den Bau vieler Wasserparks, Wellenbäder und Vergnügungsparks kapitalträchtig bewiesen. Einer der größten ist der etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum Bangkoks entfernte Siam-Park im Stadtbezirk Bangkok-Minburi. Dieser Vergnügungspark hat eine Wasserfläche von rund 16.000 qm allein zum Baden und Planschen.

Als Erholungsgebiet eine künstlich angelegte Idylle für jedermann, aber besonders für Familien geeignet. Die Möglichkeiten zum Vergnügen sind nahezu unbegrenzt: Wasserrutschen mit einer imposanten Länge und einer Höhe von 21 Metern, Wellenbäder, Liegewiesen, Seen, sowie der Vergnügungsbereich für Jung und Alt mit einem kleinen Zoo und Biergarten.

Wat Traimitr

Das Wat Traimitr verdankt seine Anziehungskraft und religiöse Verehrung einem Zufall. Früher war er einer von vielen Wats in Bangkok, der im Grunde wenig interessant war, gibt es doch auch größere Wats in Bangkok.


Hier die Hintergrundgeschichte des Zufalles:

Die Firma East Asiatic Co. kaufte ein Grundstück, auf dem eine große Buddha-Statue aus Ton und ein alter Wat stand. Die Bedingung zum Grundstückserwerb war, dass die Statue samt Wat weggeräumt werden müsse. Also besorgte man einen Kran und versuchte damit die Buddha-Statue hochzuheben. Dabei riß ein Seil und die Statue stürzte um. Sie wurde beschädigt und ein größeres Stück brach zum Entsetzen der Beteiligten ab. Zum Vorschein kam etwas glänzen schimmerndes. Daraufhin entfernte man vorsichtig den ganzen Tonbelag. Übrig blieb eine Buddha-Statue mit mehr als drei Meter Größe. Und das Sensationelle daran war, dass die Statue aus fast purem Gold bestand, mit einem Gewicht von 5.500 Kilo (!). Der Ton war nur eine Hülle gewesen.

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