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30. Juli

Der Abflugtag ist da. Ines, eine liebe Freundin, wird mich zum Flughafen bringen. Wir haben festgestellt, dass auf der Strecke nach Frankfurt wohl Staus sein werden und uns schon fuer 17 Uhr verabredet.

Die Fahrt geht ein wenig verspaetet los, denn ich habe ja eine Thai zum Mitnehmen , dann allerdings ohne Stau vonstatten, und so bin ich bereits um 18 Uhr am Flughafen Frankfurt.

Das wiederum hat zur Folge, dass wir 10 min spaeter bereits eingecheckt sind und uns aus Langeweile schon zum Gate begeben. Dort lernen wir die Crew kennen, die sich wie wir vor dem Gate langweilt. Besonders der Purser hat es mir angetan, ein schon etwas Aelterer, der spaeter der Gott fuer die mitreisenden Kinder sein wird. Seine Mimik ist umwerfend, und fuer jedes der Kinder hat er ein Laecheln, eine neue Grimasse bereit. Auf unserer Seite haben wir eine Airhostess, die mit ihrem bezaubernden Lachen schon geboren worden sein muss.

Flugzeug der Thai Airway

Rundherum zufrieden, auf unseren Zweiersitzen 69 JK, grosser Sitzabstand, gutes Essen: was wollen wir mehr.

Wie immer kann ich gut schlafen, und wie immer spielen die Mitreisenden nicht richtig mit. Egal, ob der Hintermann meine Rueckenlehne mit seinem Haltegriff verwechselt oder der Vordermann sich laut mit seiner Nachbarin ueber seinen schon dritten Flug nach Bangkok unterhalten muss.

Trotzdem kann ich letztendlich einschlafen. So gegen 9 Uhr morgens, alle schlafen eigentlich noch, macht Hintermann seinen Rolladen hoch, um nachzuschauen, ob der Pilot noch auf dem richtigen Weg ist. Ist er, aber links macht man den Rolladen hoch, schaut man nach, was der guckt. Und dann vorne macht man die Rolllaeden hoch, was gucken die, keiner sieht was, aber es wirkt wie ein Blitzlichtgewitter. Ich bin wach. Bangkok hat mich gerufen. Fruehstueck um zehn, die Zeit spielt schon verrueckt.