Die erste
Woche sei jedenfalls ein Erfolg gewesen. Vor allem die Heuschrecken
mit Cous-Cous und indischem Gemüsecurry wurden häufig
geordert, berichtet Scheuble («Der fliegende Holländer»;
8,40 Euro). Nicht alle freuen sich aber gleich mit dem neuen
Nahrungsmittel an. Manche schüttelt es. Andere verziehen
das Gesicht. Wie die 20-jährige Anne Schlachter. Ihr Urteil
nach dem Biss in eine Heuschrecke: «Außen knusprig
und innen ganz weich, aber ansonsten schmeckt es nussig.»
Auch beim Versuch, ein «Quiche Würmchen» mit
Erdbeeren und Kiwi (5,50 Euro) zu verspeisen, schüttelt
es einen. Aber ganz so widerspenstig gehen die Mehlwürmer
doch nicht über den Gaumen. Es schmeckt mehr nach Erdbeeren
und Kiwis mit einem knusprigen Zusatz. Drittes Angebot: «Ausgezierbst»,
ein Pasta-Gericht mit gebratenen Grillen als Ergänzung
(6,80 Euro). Das Angebot sei beliebig erweiterbar, sagt Scheuble.
Schon denkt man an Vogelspinnen, Kakerlaken und Schlangen, weiteren
Delikatessen aus Ostasien.
Für die zartbesaiteten Feinschmecker empfiehlt
der Koch deshalb bodenständiges Bewusstsein: «Machen
Sie die Augen zu, dann merkt man gar nicht, dass es Insekten
sind.» Na denn, guten Appetit!

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