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Ob Straßen-, Gar- oder fahrbare Küchen, auf thailändisch werden diese aahaan-waang oder raan-aahaan genannt (aahaan = essen). Mit anderen Worten: es handelt sich dabei um einen Imbiß. Diese Imbisse stehen aber nicht nur in den zahllosen Straßen und Seitenstraßen Bangkoks, sondern auch vor Wats, Bahnhöfen, Marktplätzen und in der Nähe von markanten Haltestellen und Touristenattraktionen. Sie gehören zum alltäglichen Stadtbild Bangkoks und haben einen wesentlichen Anteil daran, tagtäglich die Einwohner mit frischen Gerichten zu versorgen. Auch für die Ausländer sind Bangkoks Straßenküchen seit Jahrzehnten legendär und beliebt. Man kann hier günstig und zu jeder Zeit die thailändische Küche in allen Variationen probieren.

Wenn man die ganze Szenerie länger beobachtet, erhält man ganz besondere Reiseeindrücke. Die Garküchen, die keinen festen Standplatz haben, und in den Seitenstraßen ihre Kundschaft suchen, werden zwar immer seltener, was sicherlich viel mit dem zunehmenden Verkehr zu tun hat, sind aber weiterhin eine Augenweide. Es bedarf nämlich eines gewissen Geschicks, um auf dem oft sehr schmalen Gehweg eine voll ausgerüstete Küche zu betreiben.

Der größte Teil der Straßenküchen ist einfach eingerichtet und hat meistens keine Speisekarte. Manche haben ein bescheidenes Inventar an Stühlen und Tischen, manche nicht. Die Ausstattung ist dabei, nach asiatischer Tradition nur zweitrangig. Die Qualität des Essens ist das Aushängeschild der Straßenküche. Die rohen Zutaten wie Fleisch, Gemüse und Fisch liegen in einer Vitrine, wo sie für jeden sichtbar sind, oder, seltener in einem Kühlschrank.

Manche haben bereits fertige Curry-Gerichte oder Suppen auf kleiner Flamme im Angebot. Man braucht nur den Deckel öffnen lassen und weiß um welchen Curry oder welche Suppe es sich handelt. Meistens hat man nichts dagegen auch einen kleinen Löffel vorher zu kosten zu lassen oder wenn man in die Töpfe guckt.

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