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“...der Rasen könnte aba ma’ gemäht wer’n.“ „Jou...“ „Hier, das is für On, wo iss’er denn?“ „Sitzt im Wohnzimmer, guckt Fernsehn...“, meinte Paul, einen skeptischen Blick in die Tüte werfend. „Sach’ ma, Hermann, hass’n Schuss nicht gehört !?“ „Wieso Schuss...?“, war Hermann irritiert, „aber die Fleischerin hat doch je....“ „Die Fleischerin, die Fleischerin, was versteht die schon davon...?“ Paul war etwas ungehalten, „’n paar Blumen wären netter gewesen.“ „Blumen...?!“, jetzt verstand Hermann überhaupt nichts mehr, stiefelte langsam Richtung Wohnzimmer, wollte mal sehen, wie On aussieht. „Oh, Du hast ja gar nichts gesagt, dass Du Besuch hast“, meinte er, sah ein kleines Persönchen mit langen schwarzen Haaren auf’m Sessel hocken, das ihn freundlich lächelnd ansah. "Mein Gott, die hat ja gar keine Beine’, zischte es durch sein Hirn, ’so ein hübsches Mädchen. Armes Kind.’ ging etwas unsicher auf sie zu, schmiß’ ihr die re. Hand entgegen: “Tach auch.“ "Scheint ein wenig ängstlich zu sein’, konstatierte er, als sie erschrocken beide Hände an sich zog und die Handflächen vor ihrem Gesicht zusammenlegte, wobei sie den Kopf ein wenig neigte.

"Wahrscheinlich sind die Arme auch zu kurz’, überlegte er weiter, aber so tapfer, hört einfach nicht auf zu lächeln. „Sawad di: kha:.“ tönte es zu ihm. “Jaa, äähhh, auch, natürlich, jaa,…”stotterte er und sah’ sich unsicher zu Hermann um. „Se hat tach’ geseggt.“ strahlte Paul, “na, wat segg’se nu’.“ „Jaa, ääh, aba wo is’ On ?“ „Wie, wo is’ On ? dat iss’se..!” “Daaas iiiss Oon ? Heeermaaann…”, ziemlich geschafft bekam er nur noch ein kurz gehauchtes “Tschulligung…” raus und ging etwas angebleicht in die Küche, riß das kleine Küchenfenster auf und versuchte den falschen Storch im Vorgarten zu fixieren.

„Trink’ er’s ma `n Köm,“ spürte Hermann Pauls Hand auf seiner Schulter. „Hermann, ich konnte ja nicht wissen. Tut mir leid. Aber ich bewundere Dich, Du hast ja ein großes Herz. Das arme Ding, keine Beine und die Arme zu kurz.“ „Keine Beine ?“, Paul schmunzelte, “ach so... Nöö, die tun immer so sitzen, verknoten die Beine unter’m Mors. Un de Arme sin auch nich zu kurz. Die machen das immer so, wenn sie `Moin’ seggen. `Na, da kann ich dem Hermann ja noch einiges erzählen, bevor wir dann nach Thailand fahren,’ dachte er weltmännisch bei sich.

Hermann hatte sich nach dem sechsten Köm ein wenig beruhigt, sah sich ein wenig unauffällig in der Küche um. Hatte sich etwas verändert, ein paar Flaschen mit einer fremdländischen Aufschrift – hatte er wohl neulich noch in einem Kung-Fu-Film gesehen -, unbekanntes Gemüse im Waschbecken, ja und das, was ist das ? „Praktisch, habe ich doch neulich im Weltspiegel gesehen, `n Bericht über Reisbauern, setz’n sich so’n Ding auf’n Kopp, wegen der Sonne...Klar, hier ist’s ja kälter, werden die Dinger vorgewärmt...’

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