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...dachte es, nahm es und stülpte es sich auf seinen nicht mehr so ganz haarreichen Ostfriesenschädel. Die letzten Reiskörner hatte er Wochen später aus einer Hosenfalte entfernen können.

Na, ja, die Anfangsschwierigkeiten waren überwunden, Hermann wusste nun definitiv, wer On war, nahm sich vor, das mit den Blumen nach zu holen, wusste, dass On Beine hat und die Arme nicht zu kurz sind, und so saß man anschließend einträchtig im nicht so großen Wohnzimmer – aber für zwei Personen muß’s reichen – und speiste auf etwas fremdländische Art. Hermann war erstaunt, das Essen schmeckte ihm dann gut, nachdem er nach dem Genuß eines Pilzes in einer etwas stark gewürzten Sauce zunächst für eine Viertelstunde sprachlos war und vor lauter Angst die Atmung einstellte, um die auftretende Panik zu vermeiden. `Das könnte Dir gefallen,’ dachte er so bei sich. „Tja, Paul, lecker war’s,“ sagte artig „Kob khun khrab.“ zu On, nachdem er vorher einen Bekannten aus diesem Thailand-Internet-Forum angerufen hatte und von ihm wissen wollte, wie man sich auf Thai bedankt, “dann können wir ja in nächster Zeit die Reise planen, oder ?“ „Jou...“, meinte Paul, ob der Anstrengung dieses Redeflusses sichtlich gezeichnet, “mok wi.“

Gegen 20:00 h brachte Paul Hermann wieder nach Hause, nicht, ohne zwischendurch noch schnell den Rasen mit dem Trecker zu mähen, mit dem sein Urgroßvater 1896 das Emsland entwässert hatte, bevor er sich denn in Ostfriesland niederließ.

Die Rückfahrt war wie die Hinfahrt: Man ging sich nicht durch ununterbrochene Laberei auf die Nerven, jeder schwelgte so in seinen Gedanken – man war sich aber einig, mal die Vorplanungen in Angriff zu nehmen.

“Ich melde mich...“, meinte Hermann zum Abschied. „Jou...“ Paul sprach’s und machte sich wieder auf den Heimweg, in Gedanken schon in Ferch bei seiner On, die ihn sicher schon sehnsüchtig erwartete. Und wie er so an sie dachte zuckte nur ein erfrischendes `Dammich auch...´ durch sein Ostfriesenhirn.

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