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...so saßen sie also auf der Ladefläche des Pickups, allerdings nicht allein, ein paar FreundeInnen (Nachbarn) hatten sowieso gerade nichts zu tun und begleiteten sie höflicherweise:

Es war tatsächlich einer von Ons Brüdern, Ham, – Paul überlegte, wo er den Namen bereits einmal gehört hatte. Übrigens ein pfiffig Kerlchen, bei den Damen sehr beliebt, gab Luk Thung (Volksmusik) zum Besten und sorgte auch sonst mit neckischen Bemerkungen für Erheiterung. Ein arbeitsamer Mensch, ist mit dem Anbau, mit der Ernte und dem Vertrieb von eigenem Zuckerrohr beschäftigt – hatte extra einen Tag frei genommen.

Eine weitere Schwester, Nop, war auch noch mit – 'Arme Kinder, die Eltern so früh verloren,' dachte Paul für sich, 'der Vater scheint 'zu Lebzeiten' allerdings ziemlich emsig gewesen zu sein.' -, hatte kein einfaches Leben gehabt. 4 Jahre im Gefängnis gesessen, war vor vier Monaten entlassen worden.

Eine dumme Geschichte: Ihr damaliger Lebensgefährte hatte mit Ya: Ba: gehandelt, auch mal gekostet, und weil man das Zeugs bei der Durchsuchung ihres gemeinsamen Häuschens gefunden hatte, wurde sie gleich mit eingebuchtet. Ihr Ex-Lebensgefährte hat auch nicht mehr lang, wird wohl so in 15 Jahren wieder nachhause können. Nun bekam sie partner- und gesichtslos ihr Gnadenbrot bei den Eltern, die zur Zeit bei Mutters Schwester – doch davon wußte Paul bekanntermaßen nichts. Sie solle es allerdings On so schnell wie möglich nacheifern – für Pattaya ist sie mit ihren 41 Jahren bereits ein wenig zu alt. "Nach der Hochzeit werden wir ihr eine Einladung schicken." hatte On die Eltern instruieren lassen.

So ging's dann los, die schwatzende Truppe auf der Ladefläche, jeder ein Handtuch wegen der Sonne um den Kopf geschlungen.
Schon ein erhabenes Bild, als sie denn nach ca. 50 km von der Landstraße abbogen und in einiger Entfernung neben anderen einen besonderen Hügel in der Landschaft erspähten: Tham Erewan, nicht ' den Erewan machen', sondern die Erewan-Höhle, wie sich dann herausstellte.

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