Eine große Buddha-Statue
in luftiger Höhe, eine tief liegende domartige Höhle
dahinter, und wenn man sie schaffte, die Höhle, bot sich
einem nach dem Emporklimmen auf der anderen Seite ein erhebender
Blick auf die Landschaft.

Wie gesagt, wenn man es schaffte...

...dann traf man in der Höhle
auch schon mal jemanden. "Wohnt der immer hier?" wollte
Paul wissen, während Hermann sich kreidebleich nach unten
tastete...

Zunächst galt es allerdings
die etwa 600 locker serpentinenartig angelegten Stufen zu erkraxeln,
bei denen die beiden deutschen Herren bereits ziemlich ins Schwitzen
gerieten. Paul erinnerte sich noch an die Besteigung des Michels
in Hamburg vor ein paar Jahren – der Fahrstuhl war ausgefallen
-, ein Klacks dagegen.
Die Mädels hingegen schienen
derartige Besteigungen gewohnt:

Nach diesem etwas ungewohnten
Ausflug – alle waren heile nicht nur aus der Höhle
wieder herausgekommen, sondern auch unter Einhaltung des Links-Geh-Gebotes
unten angelangt - wurde am Fuß des Berges noch ein wenig
'tham bun' geleistet durch den Erwerb von ein paar Amuletten
und Buddhafigürchen, die ein eigens dafür abgeteilter
Mönch in einem professionell aussehenden Verkaufsstand
feil bot. 'Na ja, wenn's dem Seelenheil dient,' dachte Paul
bei sich. Daß es sich dabei weniger um das Heil des jetzigen
Lebens handelte, war Paul noch nicht so gegenwärtig.
2 |
|
|