zurück
 
 
 

So haben sich die drei, die denn gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen wollen, schon einmal beschnuppert, d.h., Hermann und Paul sind sich ein weiteres Stück näher gekommen. Das da so was wie eine Wellenlänge da war, sollte sich noch öfter herausstellen. Sicher, Paul war schon öfter in Thailand – allerdings wirklich nicht aus Pattaya hinausgekommen. Auf jeden Fall haben sie auch weiterhin ihre Absicht untermauert, gemeinsam nach Thailand zu fahren. Ons Visum lief ja sowieso nach 2 Monaten ab, so machten sie sich schon mal auf die Suche, ein Ticket für denselben Flieger zu bekommen.
Sie trafen sich noch häufig, um die Einzelheiten zu besprechen, wobei es mehr Hermann war, der sprach, während On lächelnd die Diskussionen verfolgte, in denen sich Paul denn jeweils erschöpfend auf ein schelmisch eingeworfenes: "Jou, mok wi.." beschränkte.

Die Zeit bis zum Flug war teils sehr informativ – auch für den Weltmann Paul – allerdings nicht ganz konfliktfrei. "Se hat da 'n paa Papiere mit, will schnell heiraten. Is man in so'ner fremden Sproach...", meinte Paul neulich noch mit etwas ratlosem Gesicht, "dabei will ick man erst än büschen die Familie angucken." Sein Vermittler, der in letzter auch noch von einer Gebühr sprach, die noch zu entrichten wäre, meinte, das wäre alles kein Problem. Das gehe auf jeden Fall. Er solle sich aber keine Gedanken machen, mit On hätte er die erste Wahl getroffen. Ein sauberes Mädel, trinkt nicht, spielt nicht, hat keine Familie und selbstverständlich keine Schulden. Das Geld für die Herfahrt hätte sie sich vom Munde abgespart. Na ja, Paul vertraut ihm, zumal On ja auch wegen seiner Menschlichkeit von ihm begeistert ist.

So lernte Hermann im Verlaufe der zwei Monate auch die thail. Küche noch ein wenig kennen, oder, besser gesagt, das, was On gerne zu sich nimmt. Da gab's ja nun wirklich die ausgefeiltesten Leckereien. Angelockt durch die Wohlgerüche warf er mehrmals, wenn er wieder bei Paul zu Besuch war – hatte auch Blumen für On besorgt –, einen neugierigen Blick in die Küche. Und was taten sich ihm da für kulinarische Genüsse auf:

Ganz zu schweigen von dem Snack für zwischendurch:

1