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So, Lob mal als positiven Movations-schub betrachtend, will ich Euch noch ein wenig über Hermann, On und Paul erzählen

– und was sie so alles erlebt haben bzw. auch noch u.a. in Thailand erleben werden.

(Kali - 23.01.04)

 
 

Viele lasen nun, nicht nur hier, die Geschichte "....oder: Wie man sich gerne mißversteht ! " in einenm grossen Forum, in einem kleinen aber feinen Forum, auf einer Thailandwebsite .... oder sonstwo. Diese Geschichte, oder ist es eine Schilderung (?), rief eine Menge Resonanz hervor. Kali, entschloss sich nun, gerade vielleicht auch wegen dieser Resonanz, weitere Begebenheiten aus dem Leben von Hermann, Paul und On zu schildern. Fiktiv ? Wahrheit oder Spiegel ? .... der Leser möge selbst entscheiden !!!!!


Vorstellung - Who is who ???

Hermann, unser Mittfünfziger, 56, um genau zu sein, war bis zu seiner Frühpensionierung im Dezember 2001 Beamter des mittleren Dienstes (zuletzt in der Besoldungsstufe A 7, durfte im amtlichen Schriftverkehr also den vielverheißenden Titel eines Stadtobersekretärs führen) beim Senat in Berlin im Ordnungsbereich tätig. Die letzten fünf Jahre bis zu seinem Ausscheiden war er mit der komplexen und verantwortungsvollen Materie des Fundwesens befaßt, sprich: er verwaltete das umfangreiche Lager des Fundbüros.

Kein leichter Job, erforderte er doch ausgeprägtes Fingerspitzengefühl im Umgang mit mitunter verzweifeltem Publikum, das ihn flehentlich um die Wiederbeschaffung verloren gegangener Beißhilfen bzw. sich selbständig gemacht habender Bruchbänder anging. Mitunter war er allerdings seinen Vorgesetzten ein Dorn im Auge, wenn er denn schon mal das Photo eines Gebisses in der Zeitung veröffentlichen oder ein solches bei der Polizei öffentlich zur Fahndung ausschrieben ließ.

Er nahm seine Aufgabe ernst, sein Slogan war: "Hast Du Dein Gebiss verloren, liegst halt Hermann in den Ohren..." Die Pension eines Stadtobersekretärs ist nicht weltbewegend, doch da legt Hermann keinen großen Wert drauf. Er ist glücklich, wenn er schon mal den ein oder anderen seiner ehemals Hilfesuchenden in der Stadt trifft, der ihn freundlich anlächelt, und er sich dann sagen kann: "Siehst, Hermann, das hast Du wiedergefunden..."

Übrigens hat Hermann auch 'ne kleine Mietwohnung, immerhin zweieinhalb Zimmer im Souterrain, in Kreuzberg – er liebt einfach dieses Multikulturelle -, und wenn er morgens den Muezzin was rufen hört, dann kommt so was wie Urlaubsstimmung auf. Ein Auto hat er allerdings nicht. "Radfahren hält jung," antwortet er, wenn er drauf angesprochen wird. Daß er nach einem Besuch bei Sonja die Fleppe vor drei Monaten abgeben mußte, neee, da redet er nicht so gerne drüber.

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