Die Fahrt verlief ohne besondere
Vorkommnisse und nach etwa 2 Stunden tauchten die ersten Hinweisschilder
für Rayong auf. Wir mußten an einer Ampel warten
und ein Mopedfahrer fuhr heran und fragte, ob wir nach Koh Samed
wollten. Plötzlich hatten wir ein Führungsmotorrad
vor uns. Er ließ uns fortan nicht mehr aus den Augen und
winkte mit dem Arm, sobald er glaubte, dass wir ihn aus den
Augen verloren hätten. Das macht der doch nicht zum Spaß
sagte ich, aber wir konnten ihn nicht mehr abschütteln.
Er wies uns den Weg bis zum kleinen Hafen und bekam dafür
vom Büro für Fährentickets einen Obulus.
Es war der 22. Dezember und wir erkundigten
uns auch gleich nach Unterkunftsmöglichkeiten auf der Insel.
Es war noch was frei und wir buchten erst mal für 2 Nächte
a´ 850 THB. Noi´s Eltern fuhren wieder zurück.
Dann sah ich die Fähre, oder sollte ich
besser sagen den schwimmenden Bretterverschlag. Nie wäre
ich in einem westlichen Land in so etwas eingestiegen, aber
hier... . Mir fiel die mangelhafte Schwimmfähigkeit meiner
Frau ein und ich griff an mein Buddha Amulett, um mein Glück
zu beschwören.
Der Kahn war etwa 15m lang es hatten etwa 20
Personen darauf Platz nach einer halben Stunde ging es los.
Die Insel war in etwa 10 Km Entfernung gut zu erkennen, das
Meer war ruhig unterwegs begegneten uns einige baugleiche schwimmende
Objekte. Ich atmete die angenehm kühle Seeluft und genoß
das auf und ab des Bretterbodens. Nach etwa einer Dreiviertelstunde
legten wir am Pier von Na Dan an, aber nicht etwa an einem Landungssteg,
der war nämlich schon mit anderen Kähnen belegt. Wir
mußten also über oder durch 2 andere Bretterverschläge
steigen um an Land zu gelangen. Ich erinnerte mich an „Spiel
ohne Grenzen“: Wer ins Wasser fällt, hat verloren.
Na Dan !
Kaum festen Boden unter den Füssen, stürmte eine
Schar von Kraftfahrern auf uns zu, die uns mit ihrem Pickup
zu unserer Unterkunft bringen wollten. Wir kletterten also auf
eine dieser Ladeflächen, verstauten unsere Reisetaschen
und los ging es.
Muß ganz schön weit sein, für 100 Bath pro
Person, dachte ich mir.
Nach 2 Minuten und 800 Metern hielt der Wagen und wir mußten
erst mal an einem Schlagbaum Eintritt für das Naturschutzgebiet
Koh Samed zahlen. 200 THB für den Farang, 20 THB für
meine Frau. Nach weiteren 30 Sekunden Fahrt waren wir da „Ploy
Ressort“. Wir stiegen aus und gingen zu dem Häuschen
das nach Rezeption aussah.
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