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Zurück!

Es war nur ein kurzer Aufenthalt und eigent-lich nichts Beson-deres.

Trotzdem, bislang hatte ich immer meine kleinen Erleb-nisse, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Fangen wir also an !

 
 

Eine kurze Reise
von Mang-gon-Jai

Ich habe nicht in meiner Hütte in Jindis Dorf gewohnt. Die Gründe dafür waren, wie schon so oft, Probleme mit ihrer Familie, die mich immer noch für einen Goldesel halten und sich herzlich bemühen, mich auszunehmen.
Vielleicht erkläre ich euch erst einmal, wie es zu diesen Spannungen kam.

Als mich Jindi erstmals ihrer Familie, besonders ihren Eltern, vorstellte, war bereits das ganze Dorf über mich informiert worden. Wie mir später ein Nachbar erzählte, hatten Jindis Eltern im Dorf verbreitet, endlich habe Jindi einen „dummen“ Farang gefunden, der viel Geld besäße. Er, der Farang, verdiene so viel Geld, dass sie bald ein neues Haus bekämen und der Alte (Jindis Vater) brauche nie wieder zu arbeiten. Diese Hoffnung erwies sich jedoch als Trugschluss, denn ich hatte damals schon etliche Jahre „Thailanderfahrung“ und hatte alle Fehler schon hinter mir.

Es gab also kein Geld. Das nahm man mir recht übel und ich wurde als Kii-niao angesehen. Mit diesem Titel kann ich jedoch leben.
Wir kauften ein Haus in Jindis Dorf. Dieses war leider nicht weit genug vom Haus ihrer Eltern entfernt. Das hätte ich besser überlegen sollen, das bereitete Probleme. Zum Beispiel fuhr ich morgens etwa 40 Km zum Big-C Markt und kaufte unter Anderem einen Karton Chang-Bier. Wenn ich mich dann am Abend auf ein schön kühles Bier freute und ich mir eine Flasche aus dem Kühlschrank holen wollte, war keins mehr da. Das gesamte Bier hatte Jindis Familie getrunken. Mich zu fragen, kam denen natürlich nicht in den Sinn.

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