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Lächeln im "Land des Lächelns"

Ein thailändisches "Markenzeichen: das vielgepriesene Lächeln. Thais nennen ihr Land gerne Siam Yiim oder "Siam, Land des Lächelns". Dies lässt sich touristisch gesehen auch sehr gut vermarkten. Ist da doch das Bild der sanften und harmonischen ... immer lächelnden ... Gesellschaft.

Tatsächlich ist dieses Lächeln im "Land des Lächelns" auffallend und begegnet einem auf allen Schritten und Tritten. Egal nun ob es unserer "Farang-Meinung" nach passend oder auch absolut unpassend ist. Selbst frisch überführte Massenmörder lächeln in die Kameras der Journalisten. 

 

Nur einer lächelt allerdings sehr selten: König Bumipol Adulyadej. Er blickt meistens ernst, konzentriert und auch sorgenvoll. Aber als König ... als hoch verehrter König ... unterliegt er selbst nicht dieser "sozialen" Pflicht zum Lächeln, da er ja sowieso über den Normen steht und unantastbar ist.

Das Lächeln ist ein sehr elegantes Mittel um konfliktlos durch das Leben zu gehen. Und je nach Situation oder sozialer Lage hat das Lächeln eine andere Bedeutung und auch Funktion. Die Vorstellung, dass alle Thais glücklich und zufrieden ein sorgenfreies Leben führen ist eine Klischeevorstellung. Das Lächeln ist häufig auch nur eine Maske hinter der sich sehr viel verbergen kann.