Diese Geschichte
ist meinem realen Leben entnommen, es ist UNSERE Geschichte,
die Geschichte meiner Mia und mir - lediglich die Orte und Namen
sind fiktiv. Ich widme diese Geschichte allen die mich in dieser
Zeit unterstützt haben, die mich immer mit offenen Ohren
empfingen, denen es nie zuviel wurde wenn ich sie "volljammerte".
Kopkhun Krab
Our story...
Ein Neuanfang |
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Es begann im Mai 2001. Meine damalige Ehe lief seit Jahren
schon nicht mehr gut. Sexuell spielte sich da seit der Geburt
unseres Sohnes NICHTS mehr ab und er ist bereits 8!
So ging ich ab und zu zu Prostituierten - auf eine Affäre
wollte ich mich nicht einlassen da wir uns sonst noch gut verstanden
und nicht stritten. Also war dieses für mich die beste
Lösung, Zahlen und nichts kommt nach - keine Gefahr für
die Ehe!
Und so landete ich schließlich bei Coco, ich zahlte und
der Spaß konnte beginnen. Aber es kam anders. Ich merkte
das hier irgendetwas nicht stimmte, sie zierte sich so und als
ich sie fragte "was ist los? Geht es Dir nicht gut?"
sagte sie "nein nein, alles in Ordnung" aber sie wandte
sich mir ab und ich hörte ein leisen Schluchzen - sie heulte!
Ich weiß nicht mehr warum aber ich nahm sie einfach in
den Arm und sagte "es ist OK, wenn Du weinst ist das gut
für Deine Seele. Wenn Du reden möchtest können
wir das tun". So saßen wir eine halbe Stunde bis
sie anfing zu erzählen. Sehr leise damit "Tante"
nichts hört. "mein Vater ist im März 2000 gestorben
und meine Mutter im November 2000 - ich vermisse sie so! Du
hast ein großes Herz - danke!". So fuhr ich wieder
nach Hause und war irgendwie total verwirrt.
Ich konnte einfach nicht anders, ich musste sie Wiedersehen!
Also bin ich zwei Tage später wieder hingegangen. "Erzähle
mir mehr von Dir" Sie guckte in meine Augen "kein
Sex?" "Nein, ich fühle das Du es nicht möchtest.
Erzähle mir von Dir". "Letztes mal habe ich Dir
von meinen Eltern erzählt. Anfang dieses Monats bin ich
nach Deutschland gekommen. Jemand hatte mir erzählt ich
könnte in einem Asia-Restaurant in Frankfurt für gutes
Geld arbeiten. Er erledigte alles für mich, Papiere, Flug
usw.. Das Geld sollte ich von meinem ersten Lohn zurückzahlen,
kein Problem."
Jetzt wusste ich schon bescheid und von einer Sekunde auf die
andere fühlte ich mich beschissen. Ich nutze diesen "Service"
auch und war somit mit schuldig!
Ich fragte sie "kann ich Dich mal nach der Arbeit treffen?"
"Nein, ich darf hier nicht raus. Das ist unmöglich
- tut mir leid!" und sie begann wieder zu weinen. Die Zeit
war wieder um "Bitte komm wieder - ich fühle mich
gut wenn Du neben mir sitzt und wir reden", "oh -
ich kann nicht immer wieder kommen. Ich bin verheiratet und
ich habe auch nicht so viel Geld!", "OK - ich will
keine Probleme machen".
Aber ich bin doch wieder hin diesmal wollte ich für eine
ganze Nacht bleiben. Diese Nacht sollte mein (unser) Leben verändern
- aber das wusste ich da noch nicht!
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