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Am nächsten Tag fuhren wir wiedermal zum Don Muang Airport, welchen wir bereits nach 20 Minuten erreichten. Check-in ging wie immer sehr zügig, 10 Minuten nachdem wir das Taxi verlassen hatten, waren auch bereits die Boarding Karten in unseren Händen. Noch hatten wir etwas Zeit bis unser Flug mit Thai Airways nach Udonthani abflog und so assen wir im Flughafen noch eine mässig schmeckende Nudelsuppe zum Frühstück.

Der Flug nach Udonthani ging pünktlich um halb zehn und während den rund 55 Minuten Flug fragte ich mich einmal mehr, weshalb man auf einem so kurzen Flug unbedingt noch ein lausiges Lunchpaket mit einem nach nichts schmeckenden Stück Sandwich, einem Plastikbecher völlig überzuckertem Fruchtsaft und Plastikbecher Wasser ausschenken muss, und das ganze dann auch noch mit einem dunklen, bitteren Kaffee abrundet, welcher sich auch mit 5 Päckchen Coffeemate nicht erhellen will... Wie auch immer, wir landeten in Udonthani und wurden von einem Chauffeur des President Hotels abgeholt, welcher uns in 10-minütiger Fahrt ins Hotel brachte.

Im Hotel warteten wir dann auf den Onkel meiner Frau, welcher zusammen mit den 3 Kindern meiner Frau von nun an zu uns stossen wird. Sie sind mit dem Auto morgens um 7.00 in Bannasanuan abgefahren und trafen schliesslich um ca. 13.30 Uhr in Udonthani ein. Die Wiedersehensfreude war natürlich riesig, meine Frau hat ihre Kinder auch fast ein Jahr lang nicht mehr gesehen. Nachdem alle Zimmer bezogen waren legten wir uns mal alle für ein paar Stunden auf die Ohren, wobei meine Frau sich während dieser Zeit ganz den Luuk Luuk widmete. Am Abend gingen wir dann in das „Korean BBQ“-Restaurant nebenan und schlugen uns für 99 Baht pro Person die Bäuche voll.

Der Grund für unseren Besuch in Udonthani war eigentlich gar nicht touristischer Art. Vielmehr war es so, dass meine Frau im Internet vor rund 1 Jahr eine Frau kennengelernt hat, welche in einem Dorf ca. 15 km ausserhalb Udonthanis eine Schule führte. Meine Frau brachte in Erfahrung, dass die Schule in einem sehr armen Dorf lag und in einem nicht wirklich guten Zustand war. Es fehlt dort an relativ viel und Geld ist kaum vorhanden. So erachtete es meine Frau als ihre Pflicht, ein Jahr lang in der Schweiz immer wieder etwas Geld auf die Seite zu legen. Mit der Zeit kam doch ein rechter Batzen zusammen und dieses Geld spendete meine Frau dann der Schule für den Kauf eines Computers, das Einrichten einer Internet-Verbindung und noch für ein paar weitere Kleinigkeiten. Das Geld überwies sie bereits im voraus und die Schulverantwortlichen haben uns daraufhin zu einer kleinen Feier anlässlich dieser Spende eingeladen und etwas spezielles für uns vorbereitet.

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