Ich habe das Glück,
dass meine Freunde überaus zuvorkommend sind, ein Taxifahrer
ist stets dabei, der uns Tag und Nacht durch die Gegend kutschiert
und gestern Nacht auch noch in der Disco bei Livemusic dabei
war. Erstaunlich übrigens, was die Leute an Alkohol sich
reinhauen können...
Heute Abend ist kochen angesagt und ich bin zwar kaputt, aber
wie sagt Ying „holidays are not for sleeping“
Alles berichtet würde das hier noch viel länger;
Fazit für mich: allein in BKK hätte ich 5% erlebt,
mit sachlicher Führung hatte ich 110% . In 2 Tagen gehts
in den Isaan, dann mehr.
Der Isaan
Warum hat mich keiner gewarnt, warum habe ich vorher nicht
mehr über den Isaan und seine Menschen gelesen - gefragt,
ich hätte es sowieso nicht geglaubt.
Der Reihe nach: nachdem ich Bangkok ein wenig wehmütig
den Rücken gekehrt habe, gings mittags per Thai nach Khon
Kaen. Wie ich schon mal geschrieben habe, hat mich dorthin Dao
eingeladen, die ich letztes Jahr in Kata kennen gelernt habe.
Vorher hat sie mir schon versprochen, “I do everything
for you, that you will feel good in Isaan”. Ein Hotel
in Chum Phae hatte sie schon gebucht und am Flughafen wurde
ich per Toyota Tiger (Pickup mit überdachter Ladefläche
abgeholt). Erste Überraschung: 5 Leute stellten das Empfangskommando,
um den Farang abzuholen. Alle natürlich seeehr nett und
gut drauf. Von Khon Kaen nach Chumpae war es eine gute Stunde,
zwischendurch haben wir mal an einem netten Restaurant einen
Stopp eingelegt. Überdachte Tische mit der Möglichkeit,
die Beine pendeln zu lassen. Suppe, Gung (Garnelen) und vieles
mehr, sehr lecker und alles zu schwindelerregend niedrigen Preisen
(das ließ sich später noch toppen).
Aufgefallen ist mir auf der Fahrt, neben der schönen Landschaft,
die sehr gut ausgebaute Strasse, 2 Spuren per Richtung. Chumpae
diente als Basis zwecks Übernachtung und das Hotel Cheewin
Palace gilt als bestes am Platz (540 Baht). Über die Anzahl
der Sterne decke ich den Mantel des Schweigens, aber ich bin
ja kein verwöhnter Touri.