Gestern mal wieder den ganzen Tag im Krankenhaus verbracht ! Heute nur 10 Grad plus ! Die Heizung musste in Betrieb genommen werden ! Ich selbst fühle mich wahnsinnig schlapp. Trübe und grau ist allleine die Treppe im Haus hochzusteigen, schaff ich derzeit nicht und bin auf Hilfe angewiesen. Beim Schreiben habe ich ebenfalls kleine Probleme, da mir die Konzentration fehlt. Sind also absolut nicht meine Tage derzeit.
Vorhin hatte ich mal wieder einen leichten epipleptischen Anfall und ich musste die beste Ehefrau von allen bitten, daß sie mir hilft wieder auf den Boden zu stellen, der mich auf den Boden “zwang” um nicht zu stürzen und ggf. zu verletzten. Und das soll Sommer sein ??? Ich zehre noch vom vergangenen Wochenende. “Kleiner Frühschoppen” mit ehemaligen Kumpels und lieben Kollegen, der nach Wiederholung verlangt ! Schauen wir mal, wie es klappt ! Man erkennt einfach, auf wen man sich verlassen kann … und das baut auch auf und ich freue mich schon auf das nächste Mal.
Und nun doch Beach:
http://www.panoramio.com/photo/3848959
Ich bin einfach zu leicht zu überzeugen … oder zu nachgiebig ?
Für unseren 4-Wochen-Aufenthalt i Australien stehen uns zwei Möglichkeiten den Unterbringung zur Verfügung. Ich selbst tendiere ja für eine Unterbringung im Regenwald, die von der Beschreibung echt etwas anspruchsvoller ist und mir persönliuch vom Interesse her mehr zusagt.
Die beste Ehefrau von allen tendiert natürlich zu einer Unterbringung in Strandnähe.
Sorry, aber dazu gibt es keinen Link, den ich hier reinstellen könnte, lediglich Google Earth zeigt ein klein wenig die Gegend, ist aber ähnlich wie im Regenwald. Nun müssen wir uns die nächsten Tage entscheiden und ich sehe schon, dass wir in der Nähe des Holloway Strandes sind. Nun habe ich, Dank “Google Earth” einen passenden Link gefunden. In der Gegend etwa werden wir in den vier wenigen Wochen hauptsächlich sein war mal von mir angedacht, da mir der Regenwald einfach “zusagt”:
Für Insider: Heute wären es exakt noch 666 Tage bis Ende !!!
Nachdem ich in letzter Zeit immer mehr Probleme mit dem “Hören” hatte, wurde ich überzeugt, daß ich unbedingt einen Spezialisten, also einen HNO-Arzt aufsuchen muss, der mir mal über die Ohren in den Kopf schaut. Und für heute habe ich mich dann aufgerafft und einen Termin ausgemacht. Ich lies mich also zu der Praxis fahren. Selber fahren ist ja nicht mehr. Dort wurden dann, nachdem ich den bisherigen Verlauf (u.a. 42 Kopfbestrahlung) mir ausführlich erklärt, was bei mir nun vorliegt. Es ist was “Neues” steht aber im Zusammenhang mit dem “Alten”. So wurde es mir erklärt (Kurzfassung): Durch die Bestrahlung soll ja krankes Gewebe zerstört werden. Doch leider ist dies nicht in allen Fällen so zu erreichen, wie es gewünscht wird und es wird gesundes Gewebe ebenfalls geschädigt, das dann vollends abstirbt und verkrustet. Nun gilt es die weitere Entwicklung zu kontrollieren, die Verkrustung zu beseitigen und die Entwicklung einzuschätzen. Dann sollte eine Entscheidung hinsichtlich eines Hörgerätes getroffen werden. Ich bemerkte aber, dass die Tendenz stark in Richtung Hörgerät geht, was ich persönlich nicht so weltbewegend empfinde. Es sei denn man betrachtet es als weiteres Zeichen des Verfalls.
Fass ich also mal kurz zusammen, was derzeit Sache ist:
1.: Starke Rückenschmerzen
2.: sehr starke Schmerzen im rechten Bein, die mich zwingen eine große Menge (ab und an mal über 100 mg) morphinhaltiger Schmerzmittel einzunehmen, damit ich überhaupt laufen kann.
3.: sehr viele “Aufenthalte” in der onkologischen Tagesklinik der Stauferklinik Mutlangen wegen erforderlicher Chemo-Therapie
4.: und noch mehr Arztbesuche wegen irgendwelchen Beschwerden, die behandelt werden müssen
5.) dann war die vergangenen Wochen ein stationärer Aufenthalt in der Stauferklinik Mutlangen
6.) und nun die stark begründete Aussicht, dass ich ein Hörgerät bekomme
Und da wären dann, wenn ich es mir alles überdenke noch ein paar Punkte, die man aufführen könnte. Aber ich finde, dass das mal genügt.
02 Sep
von Claus - Kategorie: Zoe
Noch …. ca. 115 Tage bis zum Abflug:
Seit ca. einer Stunde sind die Flüge gebucht. Am 24.12.10 geht’s los. Abflug mit Cathay-Airways, 14:15 Uhr Airport Frankfurt a.M., Das ist unser Weihnachtsgeschenk an uns !!!
Ich hab ihn … meinen ersten EPost-Brief. Gut, er hat keinen für die Welt bedeutenden Inhalt. Aber immerhin bin ich einen Schritt näher damit ich verstehe wie die Sache funktioniert:
1.) Also ich war unterwegs.Handy hatte ich, da ich ja wichtig bin und erreichbar sein sollte, natürlich dabei, als ich eine Meldung auf diesem erhielt:
Sie haben einen neuen E-Postbrief von rechnung [at] dphl [dot] epost [dot] de erhalten
Nun hatte ich ja keinen PC / keinen Laptop / kein Netbook, /keinen iPod sondern lediglich meine grenzenlose Neugier dabei. Und da stand der Begriff "Rechnung", der mir im Moment gar nichts sagt in diesem Zusammenhang. Auch hatte ich nirgendwo etwas gekauft, das ihn ihren Augen unnütz und Geldverschwendung ist, ich es aber zur Steigerung / Erhaltung der Lebensqualität dringend benötige Also nichts wie schnell nach Hause (as fast as you can) an den Laptop, eingeschaltet, gelesen was da steht. Tatsächlich war da ein Brief im Eingang. Naja …ich würde sagen, dass es eher eine Email war. Der Inhalt war auch eigentlich sehr belanglos:
Datum: 30.08.2010 10:01:58
Von: <rechnung [at] dpdhl [dot] epost [dot] de>
An: <xxxxx [dot] xxxxx [at] epost [dot] de>
Cc:
Betreff: Rechnung E-Postbrief
Anhänge: Rechnung_000000000.pdf (13136 B)
Sehr geehrter E-Postbrief Kunde,
anbei erhalten Sie Ihre Rechnung für E-Postbrief Leistungen in der Abrechnungsperiode 22.07.2010-30.08.2010.
Der Rechnungsbetrag beträgt 0.00 €.
Dies ist ein automatisch erstellter E-Postbrief. Bitte antworten Sie nicht an diese Absenderadresse. Bei Rückfragen zur Rechnung wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice unter der Telefonnummer 0228/92399329.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Deutsche Post Com GmbH
Aber immerhin. Ich hatte ihn meinen ersten Epost-Brief !!!!!
Nun bin ich ja nicht unbedingt der eingeschworene Biertrinker. Mal so ein bis maximal zwei und bei allergünstigsten Bedingungen auch mal 3. Jetzt neulich waren beinahe so günstige Bedingungen, aber ich war am falschen Ort. Ich war nicht in einem Getränkegarten/Biergarten sondern in der Getränkeabteilung eines Kaufhauses. Draußen war es sommerlich warm, was wir ja derzeit von den Temperaturen her nicht gewohnt sind. Kurz und gut … es war ein “durstiges Wetter” und ich hatte mich dem allgemeinen Trend angeschlossen und stand auch durstig herum. Und dann sah ich “sie”. Sie war nicht zu gross. Ich würde sagen, daß sie schlank und griffig war. Sie machte eine kühlen und verlockenden Eindruck. Alles an ihr schien mir zuzurufen: Nimm mich, ich tue dir gut bei der Hitze und kühle dich ab !!!”
Ich geb ‘s zu. Meine Neugier war geweckt worden. So eine hatte ich in meinem Leben, es waren ja zugegeben, nicht zu viele, wenn man von den jugendlichen Ausschweifungen absieht, ja nicht. Was mich dann doch noch störte war das ausfallende Aussehen. Ich stand ja in der Abteilung für Bier. Und so ganz nach Bier sah diese Flasche, die komplett in giftgrün gehalten war, ja nun mal gar nicht aus. Aber die Neugier siegte bei mir mal wieder und drei Flaschen wanderten in den Einkaufswagen.
Zu Hause wanderten die Flaschen in den Keller. Es war beabsichtigt an einem “passenden Tag” sie zu testen. Nun waren die nächsten Tage einfach nicht “passend”. Nun war gestern so ein Tag, den man annähernd als passend hätte bezeichnen können. Also so eine Flasche aus dem Keller geholt. Auf der Terrasse Platz genommen. Die beste Ehefrau von allen brachte mir ein Glas und schenke ein. Shit … was kam da aus der Flasche ? Es war eine giftgrüne klare (?) Flüssigkeit, zu der ich eigentlich kein Vertrauen hatte. Sah sie doch aus wie Wasser mit grünem Algenbefall. Algen in unseren Gefilden sind selten tödlich, dachte ich und wieder siegte die Neugier, als beschloss ich die Brühe todesmutig zu probieren und trank einen (sehr) kleinen Schluck. In dem Augenblick, als die Jauche mit meinen Geschmacksnerven in Berührung kam, war für mich blitzartig klar: nie mehr in deinem ganzen Leben kommt so eine Brühe über deine Lippen. Stark säurehaltig und ein wenig Biergeschmack ist nichts für mich. Mich, der normalerweise 8 Stück Zucker in eine Tasse Kaffee tut, bekomm das einfach nicht runter. Und dann noch dieses Aussehen. Mich wundert, dass dieses Gesöff im Landes des Bier-Reinheitsgebotes als Biergetränk verkauft werden darf.
Für die noch vorhandenen Flaschen starte ich seit heute einen “Lagerversuch” und / oder warte bis entsprechender Besuch kommt, der todesmutig ist und sich an dieses Getränk wagt. Aber wahrscheinlich braucht der auch passendes Wetter, denn dass zwei Komponenten passendes Wetter und passender Besuch zusammen kommen, halte ich eher für unwahrscheinlich.
25 Aug
von Claus - Kategorie: Allgemein
Da sitzt man also am Eingang / Ausgang des Krankenhauses und beobachtet die Personen, die das Krankenhaus betreten oder, was wünschenswerter ist, verlassen. Es ist sonnig und die Sonne intensiviert die Farben. Eigentlich ist es ein schöner Sommertag So hatte man vorher diesen Bereich noch gar nicht gesehen. Also möchte man diesen Bereich, diese Stimmung, diese Farben “festhalten”, was einem mehr oder minder dann auch gelingt. Hier das Ergebnis:
Bevor mich dies verda******* Krankheit zwang, etwa “Anständiges” zwang zu tun, war ich etwas über 20 Jahre lang Lebensmittelkontrolleur, die zum damaligen Zeitpunkt recht erfolgreich bei der Polizei angesiedelt war. Und dass sie hoch angesehen und erfolgreich waren machte sich u,a, auch bemerkbar, dass sich im Rahmen dieser Reform das Landratsamt (LRA) aneignete und sofort voll einstiegen. Die veröffentlichten Zahlen am Jahresbeginn zeigten es dann auch
Polizei: 2000 Kontrollen
LRA: 3000 Kontrollen
Es war ja klar, dass das LRA gegenüber der Polizei erfolgreicher sein musste (!) um die von keinem gewollte Übernahme zu rechtfertigen
Und die Zahl der Beanstandungen unterschied sich natürlich auch. Immer zu Gunsten de LRA. Im Prinzip war mir das natürlich egal. Die Zeit als WKD-Beamter war für mich vorbei. Ich war wieder das, was ich immer sein wollte Poizeibeamter ! Nur eines verliert man garantiert nie: den Blick aus seiner Tätigkeit heraus. Es wird mir praktisch nie möglich sein, alles so zu sehen, so wie es gemeint ist. Lief ich also hier durchs Krankenhaus und sah dieses Schild:
“Cafe täglich frisch gebacken im Cafe”.
Wer um alles in der Welt bäckt den Cafe ? Ich kramte meinem gesamten Wissensschatz als Lebensmittelkontolleur fand aber natürlich keine passende Lösung. Zu Zeiten des WKD hätte es dieses Schild nicht gegeben.
Da liegt man also im Krankenhaus in das man notfallmässig eingewiesen, weil man etwas Probleme hat und hofft auf Heilung / Linderung. Zur Mittagszeit erschien die Stationsschwester und übergibt einem einen Brief. Ein Brief im Krankenhaus ? Das kann nur eine Rechnung sein ! Aber von wegen. Als Absender des Briefes taucht dort der Leiter der früheren Arbeitsstelle auf. Der Leiter der Polizeidirektion Waiblingen. Hr. Ltd. Kriminaldirektor R. Michelfelder auf.
Die nicht zu erwartende aber doch realistische Frühpensionierung, da man schon lange, sehr lange krank ist ? Irgendetwas anderes … unangenehmes ? Nun wird man noch neugieriger und öffnet den Brief vollends und beginnt zu lesen und man liest einen eindrucksvollen Text, der einen tatsächlich und wirklich tief berührt. Ich weiß nicht, liegt es an dem Text oder daran, dass man von seinem Arbeitgeber, der ja mehr als 600 Beamte und Angestellten / Arbeitern als Chef vorsteht und er ausgerechnet diesem Einzelnen im Krankenhaus einen derartigen Brief schreibt, dass ihn dieser so tief berührt. Oder an seiner Sekretärin, von der man weis, dass sie ebenfalls sehr schwer erkrankt ist und die ein paar Worte beigefügt hat, dass es einen gefühlsmäßig so tief trifft. Ich glaube es liegt an allem.
Nun geht man ja nicht in ein Krankenhaus, um dort die Aussicht auf eine wundervolle und interessante Landschaft zu genießen. Man geht da hin ob der Hoffnung auf Heilung der mehr oder minder starken Beschwerden. Aber ab und an schaut man dann halt doch aus dem Fenster. Und viel wichtiger ist doch, was sich innerhalb derb Klinik “abspielt” und wie das Personal hinsichtlich des Könnens und der Freundlichkeit beurteilt wird. Und ich muss sagen, dass ich hier in der Stauferklinik in Mutlangen hervorragend “bedient” werde.
18 Aug
von Claus - Kategorie: Allgemein
Nun habe ich den ersten Tag meine neueren stationären Aufenthaltes nach Ertragen von diversen Untersuchungen hinter mir. Die Lungenentzündung war ja schon seit dem Morgen klar. Nun kam am Spätnachmittag die Diagnose einer leichten Bronchitis dazu, die aber offensichtlich mit entsprechender medikamentöser Behandlung in den Griff zu bekommen ist und darauf vertraue ich.
Viel wichtiger ist mir allerdings im Moment das HP Netbookk das seit heute Spätnachmittag zufriedenstellend hier werkelt Die Tage so im Krankenhaus sind schon etwas lang und können ganz schön ätzend sein. Und wenn du dann noch einen auf dem Zimmer hast der vor lauter Krankheit (eingewachsene Fußnägel der 80-jährigen Oma) ist alsbald die Schmerzgrenze erreicht. Morgen, gleich nach dem Aufstehen, bekommt er es vorgehalten. Mir ist es ja egal, was ich sage, mir kann ja keiner. Und bei ihm löst es Vielleicht einen Lernprozess aus und er kann Toleranz, Rücksicht und Höflichkeit richtig interpretieren. Nicht dass icch jetzt bewusst suche … aber icch weiche auch nicht aus. Nicht aber heute mehr in meinem Zustand !
So, das musste ich auh mal los´werden, den ich weiss nicht, ob die “dicke Hälse” auch erfolgsversprechend behandeln können. Denn dann könnte man angeborene, angelernte, angewohnte ausgesprochene Unhöflichkeit auch noch einbringen.
Also … ich wünsch dir einen schönen Tag …(und das Wort lasse ich jetzt bewusst weg …). Also so ab und an, sollte man schon darauf achten, aus welcher EWcke so ein Kotzbrocken kommen könnte. Und Misstrauen wäre eigentlich immer angesasagt
Seit heute früh bin ich wieder “sicher” in der Stauferklinik untergebracht. Eine Lungenentzündung und ein verdammt schlechtes Blutbild und Fieber, wahrscheinlich durch die Lungenentzündung bedingt, waren der Grund, dass eine derartige Maßnahme erforderlich wurde. Wie lange mein Aufenthalt nun dauern wird, kann ich natürlich nicht sagen. Ich hoffe ab, dass er von kurzer Dauer sein wird.
Aber immerhin habe ich seit heute wieder Internet zur Verfügung. Zwar langsam ohne Ende. Aber es funktioniert, sodass ich mich hier ggf. weiterhin verkünden kann.
Derzeit stimmen mal wieder meine Blutwerte nicht. Die Auswirkungen davon sind, dass ich sehr schnell sehr müde werde und folglich erweise schnell einschlafe. Aus diesem Grund ist bei dem Termin am Montag in der Klinik vorgesehen, dass ich eine oder zwei Bluttransfusionen erhalte.
Papi hat sie gebaut … die Schaukel. Lang genug gedauert hat es ja
)))
Aber wenn’s hilft. Opa könnte ob seiner technischen Begabung gar nicht und hätte vermutlich schon bei einem Fertigbausatz seine Probleme. So hat halt jeder seine gewissen Schwerpunkte
Zugegeben es ist nicht weltbewegendes, was da so blüht derzeit. Aber ich musste gestern feststellen, dass mein jüngst erst gekaufter Foto geschrottet war. Vermutlich durch mein Verschulden. Das Display war zersprungen und es wird nichts mehr angezeigt. Also … beschloss die beste Ehefrau der Welt, dass ein “Neuer” her musste. Und da wir mit Canon sehr gute Erfahrungen gemacht habe, natürlich einer der selbigen Marke. Da gab es keine Kompromisse. Nachdem er gekauft war, musste er auch getestet werden und in Ermangelung anderer Motive entstanden diese Bilder
über “Facebook gibt es natürlich noch mehr solcher “Meisterbilder”.
Heute st mal wieder ein Termin beim Doc angesagt … beim Psychodoc in Schwäbisch Gmünd. Die Sache mit den eplileptischen Anfällen muss weiter abgeklärt werden. Morgen ist dann wieder ein Krankenhaustermin angesagt. Voruntersuchung für den am anderer Tag folgenden Termin. Übermorgen, da beginnt die “Hölle Chemo” wieder neu. Ein paar andere Termine sollen auch noch eingeschoben werden. Mal schauen, ob es am Samstag zum Termin, “Meeting Point”, geg. 10:45 Uhr, reicht ? Ich hoffe doch. Solche Termine sind nämlich Highlights !
Nun komme ich schon das zweite Jahr in die Schweiz. Und immer besuchen wir dort unsere Tochter, das BIELER SEEFEST und den WEISSENSTEIN. Der Weissenstein ist ein bis zu 1’395 m hoher Bergrücken des Schweizer Juras nördlich der Stadt Solothurn. von welchem man bei schönem einen gigantischen Weitblick hat. Schönes Wetter hatten wir bei allen “Besteigungen”. Naja … ich geb ‘s ja zu ! Besteigungen sind etwas übertrieben. Bis 2009 konnte man mit dem Sessellift hochfahren. Dieses Jahr war dieser Lift nicht in Betrieb und die “Bergsteiger” wurden mit einem Bus, natürlich erst nach Kauf einer Fahrkarte, nach oben gefahren und zwar auf einer Strasse, die, wenn man rechts und links schaute und bei Gegenverkehr, sofern an solchigen überhaupt zu denken war.
Oben auf dem Berg waren Plakate aufgestellt auf denen u.a. “Uhuru-Festival” stand. Darunter konnte ich mich jetzt nun gar nicht vorstellen. Es waren auch auf dem Platz mehrere Zelte, ähnlich Indianerzelten aufgestellt. Das Ganze war als Zeltplatz ausgelegt und erinnerte irgendwie an die Hippie-Zeit, die ja meine Zeit war. Es wurde auch sehr viele Gegenstände aus dieser Zeit zum Kauf angeboten. “Hippie-Veranstaltung-light” würde ich mal sagen.
Nun machte ich mich mal auf die Suche nach dem Begriff “Uhuru” und Dank Internet fand sich auch relativ schnell etwas, das ich diesem Begriff zuordnen würde. Sodass ich nicht dumm bleiben musste. und eine Wissenslücke auffüllen konnte. Wobei ich Black Uhuru, einer jamaikanischen Reggae Band mal ausschliessen möchte,
Wobei ich zwischen den Begriffen eine engere Verbindung sehe bzw. sehen kann jetzt wenn ich mir das ganze Ambiente nochmal durch den Koppf gehen lasse und die Bilder wieder auftauchen.
Da es nun dort auf dem anderen Kontinent zwei Enkel (Liam & Zoe) gibt und seither immer ein Bild hier eingestellt wurde, ist es nur logisch, dass hier auch immer zwei “Bilder der Woche”, wie ich sie mir auf meinen Schreibtisch stellen würde, einstellen muss.
Wir sind zurück von der Schweiz … leider. Es waren wirklich schöne und abwechslungsreiche Tage. Und sicher ist, dass es irgendwann einmal eine Wiedrholung geben wird. Zwar noch nicht gleich für nächstes Wochenende. Zunächst ist nämlich Berlin im Gespräch / in der Planung. Aber nun wir soviel ausgenutzt so lange die Zeit noch bleibt. Die vergangenen Tage hatten praktisch jede Tag ein Highlight. Angefangen hatte es bereits schon vor unsrer Abfahrt. Meine Schwester, zu der ich lange Jahre nur sehr sporadisch Kontakt hatte, fuhr mit. Vor einem Jahr wäre doch praktisch nicht vorstellbar gewesen. Ja gut, teilweise ist dies auch mein Verschulden, lies ich doch den Abstand vermutlich zu gross werde. Aber das wird sich doch hoffentlich nun ändern. Ich werde auf alle Fälle versuchen, dass ich mich ändere bzw. daran arbeite.
Bewusst suchten wir für diesen Schweizbesuch dieses Datum heraus. Ist der 31.08. ein Tag vor dem Schweizer Nationalfeiertag (01.08.) und findet an jeweils und waren war doch vom Feuerwerks des Vorjahres
anl.
des
sehr begeistert. Es war eines der imposantesten Feuerwerks, das ich je gesehen habe Ich glaube nicht einmal das Feuerwerk in Bangkok zum jeweiligen Jahreswechsel war je imposandter gestaltet. Und Insider wissen es: Bangkok hat dahingehen schon etwas zu bieten.. So war es auch dieses Mal. In den Medien wurde von über 100 000 Zuschauern am Bieler See berichtet.
Am nächsten Tag ging es dann auf bei allerschönstem Wetter auf den:
Zugegeben es gibt imposantere Berge in der Schweiz. Aber für uns “Beinaheflachländer” hatte der Ausblick von diesem Hügel auch seinen Reiz, da man eine optimale Weitsicht hatte
Im Anschluss daran ging es nach Bern. Stadtbesichtiung und ein Treffen mit Tom, den ich bis dato lediglich aus dem von mir betriebenem Thailandforum kannte, war angesagt und ich wollte mich (mit einem langjährigen Freund, Der thailändisch / schweizerisch verheiratet ist endlich mal ausseerhalb des Cyberspace und real treffen. Und das klappte dann auch.
Und natürlich wurde auch eine kleine Stadtbesichtigung durchgeführt, die sich bei Bern unbedingt lohnt. Und jeder, der die Möglichkeit hat sollte die Gelegenheit wahrnehmen. War ich seither von Schwäbisch Hall begeistert, ist diese Stadt dahingehend nun von Bern abgelöst. Hat sie eigentlich gegenüber von Bern nur den Vorteil, daß sie von hier aus näher und somit schneller erreichbar ist. Tagesabschluß war dann im Hotel und ich konnte feststellen, daß es sogar in der Schweiz trinkbaren Wein gibt. Der nächste Tage begann richtig “herbstlich”, also trübe, grau und regnerisch. Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung … um auch mal diese Floskel einzubringen und somit, als Multikultitypen und Thailandbegeisterte war ein Besuch im ca. 30 km entfernten:
An diesem Abend … multikulti eben … gings zum “Italiener”. Kochen auf dem heissen Stein auf dem Tisch. Für uns eine nicht so bekannte Zubereitungsart. Man bekommt die “zutaten” auf den Tisch gestellt und, wenn man nun nicht weiss, was zu machen ist, erklärt es einem der Kellner. In meinem Fall war es ein Stück sehr mageres Steack auf einem sehr heißen, wirklich sehr heißen Stein. Das Fleisch schneidet man in passende Stücke und bereitet es sich selbst voll passend zu. In meinem Fall natürlich medium. Nach dem Italiener ging es zurück ins Hotel und nach einer ungewohnt durchschlafenen Nacht war leider wieder die Rückfahrt angesagt. Und diese musste natürlich über Schaffhausen sein. Damit dort am Rheinfall auch ein typisches Tourifoto gemacht werden konnte, denn wer weiss ob und wann ich dahin wieder mal komme. Das letzte Mal dürfte es vor c. 40 Jahren gewesen sein und soviel Zeit habe ich garantiert nicht mehr. Diese Tage jetzt haben sich auf alle Fälle gelohnt.
Nachdem wir wetterseits zwei wirklich tolle Tage hatten änderte sich, da dies in der Schweiz keine absolute Beständigkeit hat, oder ist es doch die Rache von Kachelmann ? Am dritten Tag war es den ganzen Tag über trübe und die meiste Zeit regnete es. Typisches “Bergwetter” also. Bei uns wäre es ein typischer “Herbsttag”.
Bern
Nachdem wir eine kleine Besichtigung von Bern am 01.08.2010 (Schweizer Nationalfeiertag) durchführten, der in einen typisch Schweizer Brunch beinhaltete, bot es sich an, als Thailandbegeisterte einen Wat in der Schweiz zu besuchen, der erst im Jahre 2003 eröffnet worden war.
Hier fand der “Brunch” statt
Buddhistisches Zentrum Wat Srinagarindravararam
Vermutlich, das ist aber lediglich meine nicht so ernst gemeinte Meinung, schafft es die kleine Schweiz auf diese Art und Weise, dass eigentlich Durchreisende länger im Land bleiben und so dem Land Devisen einbringen. Wenn das so ein Hinterbänklerpolitiker bei uns mitbekommt und sich im “Sommerloch” profilieren will … befürchte ich Schlimmes.
Morgen fahren wir für vier Tage zu einem Besuch meiner Tochter, die dort wohnt und arbeitet in die Schweiz. Am Montag fahren wir zurück, da ich am Dienstag wieder einen wichtigen Termin im Krankenhaus habe. Und ausgerechnet heute wird er:
entlassen. Das Ende der 4 Monate dauernden Untersuchungshaft in der JVA Mannheim, wo er wegen des Verdachts der Vergewaltigung einsaß. Er braucht jetzt aber nicht zu meinen, dass er mit uns mitfahren kann um so wieder günstig in die Schweiz, wo er normalerweise wohnhaft ist, zu kommen. Da läuft auf alle Fälle nichts. Irgendwie habe ich da vielleicht dann doch Vorurteile.
Seit Erstellung dieses Blogs sind vergangen: 2 Jahre(n), 4 Monate(n), und 5 Tage(n).
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