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Zunaechst opfert
man Kerzen und Raeucherstaebchen sowie Blumen dem Buddha. Danach
rezitiert man, knieend vor dem Abt, heilige Texte auf Pali. Hierbei
spricht Luang Pho Watchara Akawonno den Text in Abschnitten vor,
und man wiederholt die Passagen. Nachdem dieses vollendet wurde,
folgt die eigentliche Steinsetzung. Vor dem Abt liegt ein kleiner
Holzblock, auf diesem ein weisses Tuch. In einem Gefaess befindet
sich ein rituelles Instrument, welches einem geschaerften Schraubendreher
aehnelt. Man legt den Oberarm auf den Holzblock, der Abt zieht
daraufhin die Haut in die Laenge. Mit dem Instrument schlaegt
er nun einen Kanal in den Oberarm, dort hinein wird der LekLai
gesteckt. Im Anschluss bekommt man eine 108-gliedrige Gebetskette
umgehaengt, an der ein Anhaenger befestigt ist. Dieser zeigt Ganesha
auf der einen, ein Gesicht welches einen Geist darstellt auf der
anderen Seite. Danach folgt die Messerprobe. Luang Pho Watchara
Akawonno schneidet mit einem Ritualmesser zunachst einige Haare
des LekLai-Empfaengers ab, um danach das Messer schnell und kraeftig
links und rechts den Hals entlang zu ziehen. Da man ja nun unter
dem Schutz des LekLai steht, wird man daduch jedoch nicht verwundet.
Es folgt ein Griff des Abts zum Kopf des Menschen, und der Abt
spricht etwas. Daraufhin faellt man wie vom Blitz getroffen nach
hinten ueber.
Es schliesst
sich 'Die Krone des Buddha' an. Es handelt sich hierbei um die
tiefe Meditation des Abtes, waerend man vor ihm knieet. Auch diese
Texte muessen z.T. rezitiert werden von den Personen, die sich
diesem Ritual unterziehen. Luang Pho Watchara Akawonno entzundet
heilige Kerzen, deren Wachs in ein Silbergefaess mit Wasser fliesst,
wobei die Kraft der Meditation in dieses Wachs uebergeht. Daraufhin
zieht der Abt das Wachs in einem Faden wieder aus dem Wasser heraus,
und legt es dem Menschen in kreisform auf den Kopf. Je nach Vermoegen
und Einstellung eines Menschen wird der Faden sehr lang oder reisst.
Gutes Wesen laesst den Faden lang werden, weniger Gutes laesst
ihn waerenddessen abreissen. Sollte der Faden lang sein, so weiss
der Abt um die gute Energie des Menschen, sollte er reissen, so
betet und meditiert der Abt fuer eine bessere Energie in der Zukunft.
Aus dem
Wachs wird daraufhin ein Abbild des Buddha in einer kleinen Handpresse
gefertigt, welches man hinterher mitnimmt.
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