Drogen
Vor Erwerb,
Besitz, Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften
aller Art (auch Marihuana, Extasy und anderer Amphetamine)
wird ausdrücklich gewarnt. Vor allem die Khao San Road
in Bangkok ist in den Ruf geraten, ein Drogenumschlagsort
für Touristen zu sein. Dort sollen sogar einige Besitzer
von Guest Houses ihren Gästen Drogen zum Kauf anbieten
und sie diese anschließend in ihren Räumen konsumieren
lassen. |
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Auch auf Ko Pha-Ngan und Ko Samui werden verstärkt
Drogen angeboten. Vorsicht ist geboten bei Mitnahme bzw. Transport
von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts, da dies
verhängnisvolle Folgen haben kann. Schon der Besitz geringer
Rauschgiftmengen führt zu hohen Freiheitsstrafen. In besonders
schweren Fällen wird die Todesstrafe verhängt, die in Thailand
auch vollstreckt wird.
Sie
sehen aus wie Ecstasy, sind aber viel gefährlicher:
die Yaba-Pillen. Amokläufe und Selbstmorde von Yaba-Konsumenten
gehören in Thailand schon fast zum Alltag. Yaba,
zu deutsch die verrückte Medizin. Die Pille wurde
in den letzten Monaten zehntausendfach beschlagnahmt und
wird bei uns immer öfter konsumiert. Yaba kann leicht
mit Ecstasy verwechselt werden, ist aber viel gefährlicher.
Hitler ließ diese Droge als Aufputschmittel für
seine Bomberpiloten entwickeln - heute wird sie in Thailand
millionenfach geschluckt. Die Auswirkungen sind verheerend.
Yaba wird auch Thai-Amphis, Thai-Pille oder Shabu genannt.
Doch die schönen Namen täuschen: Die Wirkung
der Pille ist verheerend. Sie kann zu fast grenzenloser
Euphorie, Aggressionen, Schlafstörungen, Angstzuständen
und Gedächtnisverlust führen.
Bis 1970 war der Stoff legal erhältlich - als Schlankheitspille
und Aufputschmittel. Entsprechend hoch ist die Anzahl
der Süchtigen. Zwei Drittel der begangenen Verbrechen
in Bangkok sollen in direktem Zusammenhang mit Yaba-Konsum
stehen. In Thailand ist das billige Yaba eine Volksdroge.
Geiselnahmen unter Yaba-Einfluss gehören in Thailand
zum traurigen Alltag. Auch Selbstmorde geschehen häufig
unter Yaba-Einfluss. Die Droge macht längerfristig
depressiv und lebensmüde. Die Süchtigen sind
völlig weggetreten, denn die Droge löst Halluzinazionen
aus. Nun gibt es erstmals einen Schnelltest, mit dem man
prüfen kann, was in den Pillen ist und wie stark
die Dosierung ist. Doch die Drogentests sind keine Garantie. |
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