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Vor allem alkoholisierte Gäste werden im A-Go-Go gerne mal mit einer Rechnung übers Ohr gehauen - besonders in den Sex-Shows in eigenen Räumen, für die heftig geworben wird -, die neben absurden Getränkepreisen auch ein Cover Charge (Eintrittsgebühr) beinhaltet, die eigentlich nirgendwo erhoben wird. In jedem Fall vorher fragen.

Nachher streiten bringt Ihnen wahrscheinlich nur ein blaues Auge. Zahlen Sie stattdessen gegen detaillierte Quittung und gehen Sie mit dieser sofort zur Tourist Police. Die regelt das dann zu Ihrer Zufriedenheit - wenn Sie noch deutlich sprechen und auf zwei Beinen laufen können.

Denken Sie auch immer daran: Es liegt nicht in der Mentalität des Thailänders, dass er Fremde von sich aus anspricht. Sollte Ihnen auf offener Strasse oder sonstwo einmal passieren, dass Sie von einem freundlichen Thai angesprochen werden, seien Sie besonders vorsichtig und kritisch. Durchaus kann es sein, dass er als "Schlepper" tätig ist und er sie nur in irgendein Geschäft "lotsen" will. Durchaus kann es ein, dass Sie von so einem "freundlichen" Thai in irgendein Lokal gelotst werden. Sie verstehen es sogar als Einladung. Es wird eine durchaus ansehbare Zeche und kurz vor dem Bezahlen der Rechnung verschwindet der "freundliche" Thai und sie bekommen die Rechnung serviert und stellen jetzt fest, dass sie einem "Schlepper" auf den Leim gegangen sind und sind um eine mehr oder weniger kostspielige Erfahrung reicher. Ich geb's zu ... diese Erfahrung machte ich auch bei meinem ersten Thailandaufenthalt.

Nur noch ganz selten passiert es, dass Touristen im Zug oder Bus durch freundlich angebotene Kekse eingeschläfert und ausgeraubt werden. Häufiger hört man über Betrügereien mit Kreditkarten, die während Trekking-Touren im Gästehaus zurückgelassen werden, vor allem in Chang Mai. Auch ist Thailand dafür bekannt, dass in Restaurants und Geschäften zusätzliche "Belege für Kreditkarten" erstellt werden.

Drohen Geschäftsleute dem Kunden bei Streitigkeiten mit der Touristenpolizei, nicht einschüchtern lassen !
Es ist nicht Aufgabe der Touristenpolizei, die Interessen der Geschäftsleute zu vertreten.