Tricks und Betrügereien
Nur noch ganz selten passiert es, dass Touristen
im Zug oder Bus durch freundlich angebotene Kekse eingeschläfert
und ausgeraubt werden. Häufiger hört man über Betrügereien mit
Kreditkarten, die während Trekking-Touren im Gästehaus zurückgelassen
werden, vor allem in Chang Mai. Auch ist Thailand dafür bekannt,
dass in Restaurants und Geschäften zusätzliche "Belege
für Kreditkarten" erstellt werden. Besonders oft werden
in Bangkok (vor allem in der Nähe des Königspalastes) und in
Chang Mai (i.b. vor dem Wat Phra Sing) Touristen mit angeblich
einmalig günstigen Angeboten von "Edelsteinen" zum
"Geschäft ihres Lebens" verführt, was nach wie vor,
trotz überall publizierter Warnungen, funktioniert. Seltsamerweise
werden angeblich 80 - 90 % aller Fälle von Deutschen angezeigt.
Seriöse Juweliere arbeiten ohne Schlepper. Egal, wie plausibel
Führer, Strassenbekanntschaft, angeblicher Staatsbeamter oder
sonst wer einen "Geheimtipp" anpreisen - Sie werden
beinahe todsicher reingelegt, und diese Leute arbeiten aeusserst
raffiniert. Wo man ihnen einreden will, Sie könnten später den
Erwerb mit Gewinn ("we guarantee ...") weiterverkaufen,
werden Sie betrogen. Wechseln Sie am besten sofort den Laden.
Auch mit folgender Methode zocken Trickbetrüger
erfolgreich ab: Ein freundlicher, junger Mann spricht Touristen
auf der Straße an, erkundigt sich nach deren Herkunft und vermeldet
erfreut, dass seine Schwester (...) in Deutschland lebt. Bei
einem Drink in einem Café kommt man sich näher, wobei der junge
Mann geschickt die finanziellen Verhältnisse des Touristen auskundschaftet
und ihn zu einem Spielchen überredet, dass der Fremde zunächst
natürlich gewinnt. Anschließend wird in einem Privathaus mit
höheren Einsätzen "Black Jack" gespielt, und plötzlich
ist es aus mit der Glückssträhne, und es besteht keine Möglichkeit,
auszusteigen. Es kann aber auch durchaus sein, dass man auf
die vorgenannte Art angesprochen wird, wie ich es auch erlebt
habe. Nach anfänglicher Skepsis stellte es sich aber heraus,
dass der junge Mann es tatsächlich ehrlich meinte und mir wirklich
nur die Sehenswürdigkeiten aus seiner Sicht zeigen wollte. Trotz
dieser Erfahrung der "angenehmen Art" bin ich aber
immer sehr, sehr vorsichtig, wenn ich auf die genannte Art angesprochen
werde.
VORSICHT: Besonders
am Sanam Luang, Bangkok, wird man von seriös aussehenden Männern
zum Kauf von Edelsteinen überredet. Da bereits seit Jahren viele
Touristen auf diesen Trick hereinfallen und große Mengen Geld
verloren haben, möchte ich eindringlich vor den Schleppern warnen.
Es ist kein Fehler resolut aufzutreten und mit der Polizei zu
drohen !!!
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