"Where
do you come from ?"
So beginnen sie meistens die
Gespräche mit denen Schlepper versuchen den Tourist in
ein Geschäft zu locken. Klar hat er dann auch, wie er im
Verlauf des Gesprächs mehrfach erwähnt einen Freund
/ Familienangehörigen in Deutschland, der bei BMW, Philips
oder sonst einer grossen bekannten Welt-Firma arbeitet.
Freundlich ist er und die Unterhaltung
geht immer in die Richtung, dass er ganz in der Nähe ein
gutes Geschäft kenne, das eigentlich nur ein Geheimtipp
für Insider ist. Und gerne würde er einem das Geschäft
zeigen. Wenn sie nun seiner Empfehlung, seinem "Geheimtipp"
folgen, stehen sie sehr bald im Innern eines Schmuckgeschäfts.
Ihr Begleiter ist plötzlich verschwunden und ein freundlicher
Verkäufer zeigt ihnen Dinge, die sie eigentlich nicht kaufen
wollen. Der "Schlepper" hat seine Arbeit getan und
kassiert vom Ladenbesitzer seine Provision.
Am Siam
Square, beim grossen Kaufhaus MBK, arbeiteten die Schlepper
in Gruppen. Und nicht unbedingt müssen sie männlich
sein. |
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Man wird von einem sehr höflichen
Thai, der uniformähnlich gekleidet ist, mit eben den Worten
"Where do you come from ?" angesprochen. Im Verlauf
des Gesprächs erklärt er, dass nicht weit weg ein
sehr günstiger Laden wäre, in welchem eigentlich nur
Einheimische kaufen würden. Er skizziert die Lage auf einen
Zettel und gibt diesen. Geht man dann los in die angegebene
Richtung, vorbei am Nationalstadion, bemerkt man sehr bald,
dass man von einem gut gekleideten Thai "begleitet"
wird. Dieser läuft immer so ca. 10 bis 20 Meter hinter
einem. An der Fussgängerampel spricht er einen dannirgendwann
einmal an. Er fragt, dabei deutet er auf den Zettel in der Hand,
wo man hinmöchte. Er wäre auf dem Weg ins Büro
und da es der gleiche Weg wäre, er etwas Zeit habe, würde
er einen gerne begleiten. Ein freundliches Gespräch entwickelt
sich, während man weitergeht. Und natürlich kommt
auch der sehr gute Freund aus Deutschland, der bei Philips arbeitet
ins Gespräch. Plötzlich steht man vor einem (Schnmuck-)
Laden. Der Begleiter deutet noch auf die Eingangstüre und
... schwupps ... ist er verschwunden.
Klar ... kriminell ist das nicht. Aber mitunter
ganz schön lästig
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