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BAN YING kommt aus dem Thailändischen u. heißt
"Haus der Frauen". Der 1988 gegründete Verein
besteht aus zwei Projekten, einer Zufluchtswohnung u. einer
Koordinationsstelle für Frauen aus SOA.
(*) SOLWODI hilft Frauen, die als Opfer
von Menschenhändlern, Sextouristen und Heiratsvermittlern
nach Deutschland gekommen sind.
(*)MISEREOR
Rehabi-litationsarbeit für missbrauchte Kinder und
Unter-stützung der internationalen Kampagne gegen Kinderprostitution
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Sextourismus
Bei Thailand denken viele automatisch an Sonne, Meer, Palmen - und Sex. Einige Orte des Landes ziehen Sextouristen aus aller Welt an, nicht nur aus dem Westen. Bekannt sind vor allem die Rotlichtviertel in Bangkok wie Patpong, Soi Cowboy oder Nana, aber auch die Gegenden am Patong-Strand auf der Ferieninsel Phuket oder Pattaya an der Ostküste.
"Focus-Ausgabe"
zum Thema "Prostitution in Thailand" im Rahmen einer
Buchbesprechung (Plattform von Michel Houellebecq).
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thailändische Rotlicht-Branche setzt ca. 27 Mrd. Dollar
um
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14%des BIP werden durchs Millieu erwirtschaftet (Zuwendungungen,
von im Ausland lebenden, verheirateten oder in Puffs arbeitenden
Frauen, noch nicht mal mitgerechnet)
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28% des Einkommens aller Haushalte in Nordthailand erwirtschaften
Frauen, die in den Grossstädten anschaffen gehen!
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jährlich nehmen mehr als 400000 deutsche Farangs Liebesdienste
in Anspruch, belegen aber nach GB und U.S. erst den dritten
Platz im Länderranking der Sextouristen.
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4,6 Mio Thailänder stellen natürlich die Speerspitze
der Puffgänger, hinzu sollen noch sage und schreibe
1 Millionen Malayen kommen und etliche andere Asiaten
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Rund 95% aller Thaimänner hat Pufferfahrungen und wird
in den rund 60000 Amüsierschuppen mit seinen bis zu
2,8 Mio Prostituierten befriedigt.
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Eine
nicht repräsentative Umfrage, welche aber wahrscheinlich
durchaus auf das Allgemeinmeinungsbild umzusetzen ist,
ergab, dass mehr als 50 Prozent (!) der männlichen Besucher
dieses wunderbaren Landes als Sextouristen unterwegs sind
.... so die Meinung der Befragten. Ein erschreckend hoher
Prozentsatz, wie ich meine. Und das Land hat diesen Ruf
nicht verdient. |
Prostitution ist in Thailand offiziell verboten, und doch begegnet man ihr immer wieder. Es ist ein Schattengewerbe, das viel Geld einbringt: Jährlich mehr als 50 Milliarden Thai-Baht, schätzen Experten. Das sind umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro.
Diejenigen, die für Sex bezahlen, kommen aus aller Welt nach Thailand. Doch es gibt nicht nur diese Art von Sextourismus, erklärt Allan Dow von der Internationalen Arbeitsorganisation ILO in Bangkok:
"Vor allem in den Köpfen von Westlern existiert ein Stereotyp, dass es sich bei Sextouristen in der Regel um einen Mann aus England, Amerika, Deutschland oder Australien handelt, der nach Thailand oder in die Nachbarländer reist, um hier Sex zu bekommen. Das gibt es natürlich, man kann es überall sehen. Doch viele nehmen nicht wahr, dass Sextourismus oft auch innerhalb eines Landes stattfindet: Das heißt, die Einheimischen selbst sorgen für die größte Nachfrage."
Thailand ist nicht nur
Prostitution, Sex mit all seinen negativen Erscheinungsbildern.
Es gibt noch viel zu tun, damit sich dieser Prozentsatz senkt.
Dies hier ist nur ein kleiner bescheidener Versuch etwas gegen
diesen schon lange anhaftenden Ruf zu tun.
weiter

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