- DIES IST LEDIGLICH EINE INFORMATION
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Malariaprophylaxe:
Die Malaria übertragende Mücke macht
vor Hotelzäunen leider nicht halt. Erfreulicherweise sind
in den letzten Jahren bei uns immer weniger Touristen an dieser
Infektion gestorben. Ursache ist, dass reisende und medizinisches
Personal die Ansteckung früher erkennen. Weil Medikamente,
die in Gebieten hoher Malariaverbreitung bereits prophylaktisch
eingesetzt werden, die Erkrankungsgefahr nicht völlig verhindern,
sondern nur minimieren können, sollten Reisende bei Fieber
grundsätzlich misstrauisch werden. Als Faustregel gilt:
Treten ab dem siebten Tag nach der Einreise
in ein Malariagebiet bis sechs Monate danach fieberhafte, grippeähnliche
Gesundheitsstörungen auf, sollte man innerhalb von 24 Stunden
einen Arzt aufsuchen.
Risikogebiete: hohes Risiko in den Grenzgebieten
im Nordwesten zu Myanmar (Tak) und im Südosten zu Kambodscha
(Trat). Ein Risiko besteht ebenfalls in den übrigen Gebieten
(einschließlich der Touristengebiete im Goldenen Dreieck,
sowie im Khao Sok National Park nördlich von Phuket).
Kein Malariarisiko bzw. minimales Risiko: Bangkok,
Chiang Mai, Pattaya, Krabi (Stadtgebiet), Songhkla, Hat Yai,
Hua Hin, Cha Am, Phuket und Ko Samui
Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung.
Erhöhtes Risiko während der Regenzeit Mai - Oktober
Malariaart: 58 % Malaria tropica (P. falciparum), ansonsten
Malaria tertiana (P. vivax)
Woran erkennt man eine Malaria ?
Typische Malariasymptome sind Fieber, Krankheitsgefühl,
Kopf und Gliederschmerzen, Schüttelfrost u.a.m. Grundsätzlich
gilt, dass es nahezu keine Beschwerden gibt die nicht auch im
Rahmen einer Malariainfektion auftreten können. Daher kann
jedes Krankheitszeichen während und nach Aufenthalt in
einem Malariagebiet ein erster Hinweis auf eine Malaria sein.
Durch diese Schwierigkeit der Diagnosestellung, die aufgrund
der vielfältigen unterschiedlichen Symptome, die im Rahmen
einer Malaria auftreten können besteht, kann die Diagnose
"Malaria" weder sicher gestellt noch ausgeschlossen
werden. Dies ist nur möglich durch den Nachweis der Malariaerreger
im Blut. Die Zeit zwischen Einreise ins Malariagebiet und einer
möglichen Malariaerkrankung beträgt mindestens 7 Tage
(sog. Inkubationszeit).
!!!
Jedes unklare Fieber in den Tropen, auch lange
Zeit nach Rückkehr, ist solange malariaverdächtig,
bis das Gegenteil erwiesen ist.
Bedenken Sie auch, dass durch eine medikamentöse
Malariavorbeugung die Malaria nicht vollständig ausgeschlossen
werden kann und das Fieber durch die Chemoprophylaxe zunächst
auch unterdrückt werden kann, so dass nur ein leichter
Temperaturanstieg zu bemerken ist. Seien Sie wachsam und denken
Sie daran: Jede Malaria ist heilbar, sofern sie rechtzeitig
erkannt und behandelt wird !
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